Alt-Text
jagaball erima Powerschnecke lg-duv



Montag, 12.11.2007 | von: powerschnegge

New York Teil 1 – ING New York Marathon, 4. November 2007 – „Wenn Du`s hier schaffst, schaffst Du`s überall“

Ingo`s Höllenritt kostet ziemlich viel:  zuerst platt und lustlos, dann kommen die Haxen nicht wieder richtig Schwung – zuerst das linke Knie aua-aua, dann der rechte Fußheber aua-aua – der linke Achilles möchte auch mitmachen und mäggert – und wegen des Nichtlaufens saust die Kondition und Ausdauer runter und das Gewicht hoch.  Daher fallen alle Herbst-Maras aus – bis auf New York, das ist ein zu teurer Verlust, um den ausfallen zu lassen, allein die Startgebühr beträgt 295 Eur (nicht für ne Schulklasse, sondern pro Schlabbohrnase) – also, wenn`s sein muß, dann halt nach Gotham City.

Freitag


links:   Am Freitag Morgen natürlich früh aufwachen – 5 Stunden Zeitunterschied, die Amis haben noch nicht auf Winterzeit umgestellt – Bligg aus dem Hotelzimmerfenster im 28. Stogg – das gibt was her:  der East River und der Klotz links ist das UN-Hauptgebäude.
rechts:   Bligg langsam schwenken nach rechts – auch nicht schlecht, Herr Specht:  das Riesending ist das Chrysler Building und die lange Nadel das Empire State.

Das Hotel von unten – und in der näxten Straße gleich das elegante Chrysler.

Noch mehr Chrysler – von unten und von der Seite.

Entlang der 42. Straße sich schläbben – Grand Central Terminal, also Hauptbahnhof – um die Egge die große öffentliche Bibliothek, Public Library.

An der Kreuzung Broadway, 42. Straße und 7. Avenue der Times Square.

Eingang zur Mara-Messe – die Fahnen dazu.

Wie es sich gehört für USA:  alles megabig und noch größer.

Die Stregge – vor dieser Wand lassen sich Unmengen an Tretern mit Startnummer vor der Wampe ablichten – schwierig mal ne treterlose Lügge zu finden.

Auch Stände vom Berliner und Hamburger Mara – man fragt sich, warum die hier für teures Geld sowas aufbauen und Leute herschiggen, wo doch die Maras ausverkauft sind, zumindest immer der Berliner – klaro, die wollen, dass die Amis kommen und viel Geld nach Berlin und Hamburg mitbringen und ausgeben – so jemand wie der arme Schlugger Schneggi startet morgens in der Früh von Braunschweig und Pozzblizz nach Hamburg und Berlin, tankt vorher und ißt höxtens mal ne Bratwurst, sonst gibt er kein Geld aus – das ist übrigens Wolfram Götz, der Renndirektor des Hamburger Maras, muß sich eine Stunde lang die Kritik, allerdings konstruktiv, von Herrn Besserwisser Schneggi anhören.

links:   Nach 2 Stunden in der Riesenmeute is es jenug, Tausende – nix wie raus.
rechts:   Das ist nicht die Klamottenfirma, sondern ein Zeitschriftenverlag.

Zurügg über die 42. Straße – vorbei nochmals am Bahnhof – mit den Fahnen und Fähnchen hamm`s ganz digge, die Amis.

Zu Fuße des Chrysler ein alter Schuhputzer.

links:   Normale Fahrradfahrer gibb`s in Mänhättän sowieso keine – und die früher so zahlreichen flizzigen Fahrradkuriere werden auch seltener, vermutlich alles online jetzt.
rechts:   Vor dem UN-Gebäude wehen die Flaggen in alphabetischer Reihenfolge – blöd, wenn mitten im Alphabet ein neuer Staat dazu kommt, muß alles eins weitergerüggt werden.

Noch mehr UN-Fotos – Hauptgebäude und Kunstwerke im Park nebendran.

Die Riesenhäuser hauen einen um – tübbische Geste eines New Yorkers:  Taxirufen.

Die Kathedrale des Heiligen Patrigg – der obere und der untere Teil an der fünften Avenue.

Da stemmt jemand was Schweres vor dem Rockefeller seinem Center – für die romantischen Damen:  vorbeigeguggt bei Tiffany, gibb`s aber kaum was zu sehen, nix los (und auch wahnsinnig teuer).

Gleich hinter dem Große Armee Platz beginnt der Zentrale Park – eine Idülle.

Die Statue von dem General Dingsbums hat auch schon bessere Tage gesehen, vollgeschissen, äh von Wind und Wetter gezeichnet – ey, was is denn das für eine komische blaue Linie? das ist doch nicht DIE blaue Linie, juhu gleich am Ziel, die Füße brennen heute schon wieder gewaltig und gewalttätig.

Immer noch eine Idülle – eingerahmt von ein paar Einfamilienhäusern, muhahahaha.

Mänhättän ist eine Felseninsel - hier im Zentralpark – dort gibb`s auch ne Eislaufbahn.

links:   Nochmal die Skyline des Zentralparks, die Gaffer sind bestimmt Mara-Treter und Anhang, die Stadt wimmelt davon, alle ungeheuer fit aussehend, todschigg in den neuen Laufschuhen und mit den sündhaft teuren TieSchörts oder ING New York-Jaggen.
rechts:   Ey, wieder die blaue Linie, hier in etwa Meile 25 (klar weiß es jeder – nur für die letzten zwei Eumel, die`s zufällig nicht wissen:  Mara hat 26,2 Meilen).

Endlich mal Fahrräder – die große Wiese des Zentralparks.

links:   Von hinten ans Ziel rangeschlichen – am Tavern of the Green [Kneipe im Grünen].
rechts:   Das Ziel von vorne bzw. die beiden Ziele – hinten das für den Sonntag-Mara und vorne das kleine Ziel für den Samstag-Mara (Erklärung: Du guggen näxtes Bild).
Hier steht`s: „Two World Class Races, One Spectacular Weekend“ [zwei Weltklasserennen, ein spektakuläres Wochenende] – die Amis nehmen für die Olympiamannschaft nicht (nur) die Zeiten heran, die irgendeiner in den Monaten vor Olympia irgendwo lief - nein, so wie sonst auch in der US-Leichtathletik gibb`s dafür ein spezielles Rennen, in diesem Fall der Mara-Ausscheidungslauf [„Trial“] – nur auf Einladung und natürlich mit entsprechender vorheriger Bestzeit – dieses Mal ca. 150 Treter und die ersten Drei werden dann nach Beijing geschiggt, die ersten drei in diesem Lauf kriegen 66.000, 44.000 und 33.000 Dollar – Lauf ist am Samstag, Start um 7:35 Uhr downtown, zum Park rüber und dann fünf Runden im Central Park – nur Männer, die Frauen machen dasselbe einen Tag vor dem Boston-Mara im April 08.

Tribünen auf den letzten 100-200 Metern – ne Mara-Reisegrubbe mit holländischen Käsetretern übt schon mal.

Wie mal sieht ist das Schlußstügg alles andere als flach – das sind keine berühmten Läufern, sondern Pänner wie Schneggi und Du, die am Freitag Abend mal so durch die Gegend trampeln, oder sich auf den Endspurt einstimmen.

links:   Wurde schon erwähnt, daß dieses Ami-Flagge-Zeigen pathetische und pathologische Züge annimmt - vor 20 Jahren als Schneggi 3 Jahre in Chicago wohnte, war das nicht so schlimm.
rechts:   Die Central Park South-Straße, die letzte Mile vor dem Central Park – auch hier leicht aufwärts.

links:   Wenn man diese beiden bescheidenen Hütten erreicht, isses noch n schlabber 1 km – am Ende der Straße, am Columbus Circle, rechts rein in den Zentralpark.
rechts:   Jawohl, weg mit den Autos, Platz für die Verrüggten – „Sport frei, Straße frei“, oder so ähnlich.

Die Eingänge zur U-Bahn sind zumeist sehr bescheiden und unscheinbar, sogar mal wie nur ne kleine Tür in der Wand.

links:   Das Innere der Central Station, beeindruggende Innenarchitektur.
rechts:   Uff, die Füße mächtig abgelatscht – der Jättlägg fordert seinen Tribut, die Birne noch auf mitteleuropäische Zeit eingestellt – die Hochhäuser hier um 18 Uhr, zuhause ist es Mitternacht.


Rauchen in allen öffentlichen Gebäuden und Räumen in New York verboten – Bier und mehr darf nur in braunen Tüten transportiert werden - öffentliches Trinken von Bier, zum Beispiel auf der Straße, oder mit ner offenen Bierdose rumlatschen:  „ey, biste wahnsinnig?“






Samstag


Vor der UN startet um 9 Uhr der „Freundschaftslauf“ – normalerweise 6 kms und Ende im Central Park, aber wegen der US-Men Olympia Trials heute nur 3 kms – jeder bringt was aus seinem Land mit, ne Fahne, nen Hut, nen Schal, etc. – Schneggi zieht die Deutschlandlauf-Soggen mit den deutschen Farben an der Seite an.


Die Käseroller sind bei weitem der lustigste Haufen, machen nen gewaltigen Rummel – es sollen 10 bis 20.000 bei diesem Spaßlauf dabei sein.

links:   Diese beiden Türken kennen unseren Türken-Mike sehr gut.
rechts:   Tolle Sache zwischen den Wahnsinns-Wolkenkratzern daherzubummeln – leider nicht beim eigentlichen Mara am näxten Tag.


Bevor man ins Schwitzen kommt, ist schon Schluß – hey, 20 Minuten für 3 kms, das ist ja weltklasse, beinahe – Stregge nicht nachgemessen, muhahahaha.













Nach dem Spaßlauf gleich in den Central Park zu den Spitzenjungs – gerade noch die letzte Runde der Flizzer erwischt, ca. 1 km vor dem Ziel – leider etwas unscharf, aber der Erste, Ryan Hall, könnte gut möglich der näxte Olympiasieger im Mara sein – im Frühjahr lief er 2:08 h in London, heute ne 2:09 h, was aber laut klugen Experten ne 2:06 h wert sei – bei Mile 5 bricht ein Eliteläufer zusammen und stirbt, im letzten Jahr noch ne 2:14 h beim New York Mara gelaufen.



So früh am Samstag Morgen sind die Straßen noch leer – die Straßen gehören den Taxis, auch im vollen tagsüber-Verkehr ist jedes dritte Auto gelb.

Nach Frühstüggslauf und Gaffen bei den Flizzern, gleich wieder in die Touristenklamotten und Sightseeing-Mara weiterlaufen - vorne liegt das Empire State, da geht`s rauf.

Keine Egge in Mänhättän ohne mindestens einen Bullen, hier ein Prachtexemplar – Aussichtsplattform im 86. Stogg.

links:   Feudale Eingangshalle.
rechts:    Oben raus ins Freie - Nichtschwindelfreie machen erstmal nen Schritt zurügg an die Wand, niente Paura, es gibt nen 3 Meter hohen Zaun – aber heute pfeift der Wind da oben, dass es einen nur so durchschüttelt – Bligg nach Nordosten zum East River und Queens.

links:   Der Rundweg und der Zaun – es bläst einem die Soggen von den Füßen weg, brrrrrrr.
rechts:   Der spaßige Wächter fragt:  „Will you also run tomorrow, are you crazy? will you win?” [„Willst Du Lahmsogge etwa morgen auch da mitsausen, biste meschugge? total gaga? blemblem? kannste wenigstens gewinnen?“].

links:   Nach Norden, Richtung Central Park.
rechts:   Bligg nach Südwesten, zur Südspitze von Mänhättän – im rechten Teil sind zwei kleine Inseln, eine ist Ellis Island, die andere Liberty Island mit der Statue.

links:   Nach Südosten, Richtung Brooklyn und East River.
rechts:   Zur Südspitze mit den Hochhäusern des Finanzdistriktes – in der schummrigen Distanz linker Hand die Verazzano-Brügge zwischen Staten Island und Brooklyn, die wir morgen zum Schwingen und Singen bringen werden.


Das Janze wieder von unten betrachtet – uff, noch mal davongekommen, das war aber knäbbli.













links:   Weiter weiter, es gibt noch viel zu sehen – na sowas, was es alles für Banken gibt.
rechts:   Wenn wenig Platz da ist, wird halt in die Höhe gebaut, an der schmalen Kante vorne nur 2 Meter breit.

links:   In einem der historischen Bezirke - hier in Soho, tübbische Häuser.
rechts:   Nen Parkplatz in Mänhättän zu suchen, muß ein Albtraum sein – wie die Autos da in diesem offenen Parkdingsbums rauf und runter kommen ist nicht spontan ersichtlich.

links:   Überall hängen diese Fahnen: „Welcome and thanks for visiting our city“ [„Willkommen und danke für den Besuch unserer Stadt“] – kleine, aber sehr feine Geste – außerdem wissen die New Yorker schon, daß sie 44 Millionen Besucher pro Jahr haben, die sicher einige Milliarden an Dollars liegen lassen werden.
rechts:   U-Bahneingang mit Werbung für den Mara – die Station des ehemaligen World Trade Center – am Ground Zero gibb`s nix zu sehen, alles weg, nur ein Riesenbretterzaun und dahinter Bagger und Baugerät, soll wohl wieder was hingestellt werden – man bemerkt allerdings aus der Ferne, daß zwischen den vielen Wolkenkratzern drum herum da eine große Lügge ist.

links:   Das verspielte und spektakuläre Woolworth Gebäude.
rechts:   Mänhättän ohne Sirengeheul geht nicht – tag-und-nacht – Polizei, Feuerwehr, Ambulanzen, andauernd irgendwo und so durchdringend, man hört es meilenweit – das Geheul ist auch sofort erkennbar, weil aus unzähligen Filmen im Kino und Fernsehen bekannt.

links:   Teil der City Hall, also Rathaus von New York.
rechts:   Historisches Gerichtsgebäude.

links:   Eingang zum Woolworth Hochhaus.
rechts:   Die berühmte Wall Street – jetzt für Autos gesperrt.

links:   Ne größere Fahne gibb`s wohl selten – an der Börse, New York Stogg Exchange.
rechts:   Die Wall Street in ganzer Länge, nur bis zur Kirche am Ende – ziemlich langweilige Straße – warum die deutsche Fahne da weht, ist nicht klar – die Deutsche Bank, in einem subbadubbateurem Wolkenkratzer drin (mit deutscher Fahne, uaaaaaaa), ist einen Blogg weiter. 

links:   Nicht alles in Mänhättän glänzt und klitzert – an der Lower Eastside sieht`s auch mal einige Bloggs lang so aus.
rechts:   Solche Ansichten unter Highways auf Stelzen kennt man auch zur Genüge aus den Filmen.

links:   Die Brooklyn Bridge, alt und ehrwürdig, also Zugang für Plattfüßler suchen – mal so nebenbei, Mänhättän ist nicht gerade für Fußgänger konzipiert.
rechts:   Das ist keine Schrotthandlung, sondern ne Autozufahrt zur Brooklyn Brügge – Erhaltung der Infrastruktur ist nicht ganz oben auf der Prioritätenliste in USA – siehe auch Straßenbeläge in New York, uaaaaaaaaaaaa.

links:   Auf der Brookyln Bridge, auch verrostet natürlich – links und rechts dreispurige Straßen, in der Mitte ein Boardwalk mit Holzdielen (die meisten sind fest und stabil, geht immerhin direkt drunter in den East River, schätze mal 30-50 Meter tief runter).
rechts:   Bligg zurügg zum Financial District, die Südspitze von Mänhättän.

Trotz Schneggschem Gemaule (Schwaben sind halt so) ist die Brooklyn Bridge sehenswert und wird hiermit empfohlen – schöner Spaziergang nach Brooklyn rüber und zurügg.

Vom Central Park bis zur Südspitze gelatscht und teils zurügg – Menno, jetzt reicht`s, zurügg mit der U-Bahn – diese Station hat auch schon bessere Tage gesehen, allerdings die Wägen sind modern (relativ) und sauber (äh ja, auch relativ).

links:   Und dann doch nochmal zur Mara-Messe, Laufschuhe sind in USA billiger, dazu Messe-Rabatt und Dollar-Euro ist günstig – mitten im Dschungel der Hochhäuser von Mänhättän diese Pumpkins (Kürbisse), auf der 34. Straße.
rechts:   Sehr guter Scherz [„Nicht hupen – 350 Dollar Strafe“] – Hupen ist die Lieblingsbeschäftigung der Autofahrer hier, dagegen herrscht in Rom eine Friedhofsstille.

links:   Samstag Abend auf der 42. Straße, eine der „Vergnügungsstraßen“ – nee, nicht Rotlicht, sondern Theater, Musicals, Shows, Clubs etc.
rechts:   Das Wort „Autobahn“ hat`s den Werbefuzzis hier oft angetan – nicht nur in dieser Reklame.

Times Square und Broadway – Gewimmel Getümmel, der Bär ist los.


Morgen Mara-Gehoppele – da muß vorher noch kräftig gegessen werden – „Willkommen Lahmsoggen – es gibt 20 Arten von Pasta!“







Sonntag mit Mara und Montag in New York dann im zweiten Teil.
Grüzi
Schneggi

Powerschnecken-Berichte-Archiv:
hier ist das Archiv
« zurück

Möchtest Du einen Kommentar zu diesem Beitrag schreiben?
Dann logge Dich bitte links in der Navigation ein!