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Dienstag, 25.03.2008 | von: powerschnegge

Roma - 14a Maratona della Città di Roma, 16 Marzo 2008 – “Eis, Pizza, und zum Nachtisch Eis mit Sahne”

Rom loggt heftig, die Stadt, die Sonne, Eis (Gelato) und Pizza – der Mara ist ein Beiwerk.  Kurz entschlossen im Februar noch nen Billigflug und n Hotelzimmer organisiert.  Bereits zum fünften Mal beim Rom Mara, zum xten Mal in der Stadt überhaupt.

Freitag


links:   Optimale Distanz des Hotels, Via dei Serpenti – schlabbe 500 Meter zum Colosseum, in dessen Nähe Start und Ziel sind.
rechts:   Beste Arten der Fortbewegung – zu Fuß, per Metro, mit Motorrad/roller.


Die Prachtkulisse – Teile des Forum Romanums, der Klotz Vittorio Emanuelle II, der blaue Himmel, die Pinienbäume.









Auf der Via dei Fori Imperiali – hier ist der Auslauf nach dem Mara-Zieleinlauf, unser traditioneller Treffpunkt – an der Statue welches Kaisers trifft man sich am Sonntag dieses Mal? Nerva, Augustus oder Trajan?













links:   Erst mal rumstöbern, rumlatschen, Neues entdeggen, Rom geniessen – hier kleiden sich wohl Päpste und ähnliche Burschen ein.
rechts:   Piazza Navona gibbs auch noch.


Piazza Navona - turistischer denn je – die nervigen Rattenfänger stehen vor den Lokalen, um die Leute reinzuzerren (ägüptische Souvenirhändler lassen grüßen).

links:   Flatterbänder deuten schon auf den Mara hin.
rechts:   Die herrlichen Bäume entlang den Tiberstraßen überleben immer noch.

links:   Über die Ponte Umberto auf die andere Tiberseite – Bligg frei zum Petersdom.
rechts:   Der Tiber (Tevere) – in diesem Jahn grün und grau – direkt am Ufer kann man auf beiden Seiten prima laufen, kilometerlang - sehr wenig genützt, riecht manchmal etwas streng.

Die Engelsburg (Castel Sant`Angelo) – immer noch nicht besichtet, weder innen noch auf der Außenterrasse hoch oben, grrrrrrrrrr, dieses Jahr wieder nicht - für Montag geplant und Montag prompto geschlossen, kruzidürken.

Dann endlich am Ziel der Reise angekommen – das beste Eis von Rom – in der Woche zuvor extra noch angerufen, ob sie noch da sind – “Si, vi aspettiamo!” (“Ja, Ihr Eumel, wir erwarten Euch”) – ab heute jeden Tag mindestens zweimal pro Tag Eiscrem, con panna (mit Sahne) natürlich – eins der drei Hobbies in Rom.







Und nu zum Mara-Dorf (Marathon Village) – zu weit draußen im Stadtteil EUR, daher mit der Metro – die Linie A is innen und außen sauber, die Linie B is außen bis auf den letzten Fizzel bemalt und innen alt, ist wohl schon aufgegeben.

Das Mara-Dorf im Palazzo dei Congressi.

Mehr als 12.000 Treter – manche Startnummern kriegt man ohne Ausweis und der Name auf der Kreditkarte genügt, andere Startnummern erfordern den Reisepass und folglich Zurüggtigern ins Hotel – am Ausgang wird man beim Überlatschen eines Däbbichs erinnert, wie man heißt (sofern der Transponder in der Hosentasche liegt).

Besonders die Ausländer geniessen die warme Sonne auf der Palasttrebbe.

Ein Schrei hallt durch die Straßen:  “Schneggiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii!” – kruzidürken, immer diese Fäns – es ist Hans-Albert Henne, der “Abbi”, der durch Rom schleicht – stilgerecht mit 100MC-Pin an der Jagge – Rom oder zum Schifahren, meint er, da habe er sich für Rom entschieden – braver Junge – Klaus Duwe soll auch in Rom sein, wird aber nicht gesichtet, das Schlizzohr.

Noch ein schönes Turistenfoto vom Colosseum im Sonnenuntergang – und die Straße des Starts und des Ziels.

Schnabbschüsse von den liebenswerten Kleinigkeiten in Roma.

Samstag


Der Amtssitz des Staatspräsidenten, Napoletano heißt der Junge – Quirinalpalast und – platz.

Irre Massen an der Fontana di Trevi – schnell Münze reinschmeißen und nix wie weg.

Spanische Trebbe wimmelt und wuselt auch schon gewaltig.

Einfach draufloslatschen – ruhiger Tiber und viele SPQRs.

links:   Für die Turis gedacht, jedoch werden die`s nicht verstehen:  “Zuerst bitte an der Kasse nen Kassenbon bezahlen, Ihr Knallköbbe!”
rechts:   Der erste und einzige Fahrradweg im Zentrum – juhu.

links:   In kleinen Stadtviertelmärkten gibbs bessere und billigere Ware.
rechts:   Schon lange kein Eis mehr geschlabbert.

Von der Lieblingseisdiele an der Piazza Risorgimento rüber zum Vatikan – ufffffffff, Menschenmassen ohne Ende.

Oben eine Schlange an Heiligen und Päpsten – unten eine Schlange von Turis, die in den Petersdom reinwollen (300 Meter lange Schlange).

A bisserl antik rumstöbern – Forum Romanum und Titusbogen an der Via Sacra.

links:   Nochmals dieser Trümmerhaufen – das flavische Theater.
rechts:   Start-Ziel-Banneüber Nacht aufgebaut.

In 1982 hat der Eintritt zum Forum Romanum Geld gekostet – dann 25 Jahr umsonst – jetzt dieses Jahr wieder kostenpflichtig, ist okay, aber hoffentlich werden damit Unkraut und Turi-Müll entfernt und die Sachen besser gekennzeichnet und beschriftet - ne versteggte Toilette muß man kennen, sonst gibbs n Problem.


Etwas weiter die Statue des Julius Cäsar vor seinem Forum – seltsam, am Arm nen Lorbeerkranz und zu seinen Füssen Blumen, komisch – 2 Minuten später der Geistesblizz:  auf die Uhr schauen, welches Datum? genau der 15. März – die Iden des März! -  welches Jahr? - juhu, auch gewusst:  44 vor Christus - grandios, genial, homo latinus maximus, wenn das der alte Lateinlehrer am Gumminasium noch mitgekriegt hätte, er hätte geweint.









Auf dem Vittorio Emanuele gibbs neuerdings ganz oben ne für alle Knaggfrösche Terrasse mit subbaklasse Rundbligg in alle Richtungen – sehr empfehlenswert.


An der Freitrebbe und am Vittorio Emanuele gehts beim Mara zweimal vorbei:  auf dem 1. km und auf dem 39-40. km – im Hintergrund das Theater des Marcellus.









Ähem, schon lange keine Pizza aus der Hand mehr gehabt, mindestens 3 Stunden – “Pizza a taglio” (Pizza als beliebig großes Stück, äh lieber größer als kleiner,  vom ganz großen Teil abgesäbelt und im Ofen heiß gemacht) – das zweite Hobby in Rom – hmmmmmm, und noch ein Eis beim Sonnenuntergang?

links:   Rom, die Stadt der lieben Katzen – und der schnuggeligen Miezen.
rechts:   “Schulbus zu Fuß” – die Kinder werden abgeholt und gehen zu Fuß zusammen weiter.

Sonntag – Mara-Zeit


“It`s showtime” – auf gehts Richtung Colosseum – von allen Seiten, aus allen Eggen und Löchern kommen die Treter daher.

Erst mal ums Colosseum herum, zur Via S. Gregorio – für Beutelabgabe und Toilettenarbeiten – am Anstieg zum Hügel um das Colosseum rum (ca. 500 Meter to go) der moderne Arco di Costantino (der Konstantinbogen).

Jubel und Trubel – grandiose Stimmung vor dem Start in Rom.

Fotos von der Stregge gibbs dieses Jahr nicht – Streggenfotos in Hülle und Fülle dagegen im Bericht vom Rom-Mara 2007 – im Prinzip in 2008 dieselbe Stregge, außer daß dieses Jahr der Abstecher zum Vatikan und drum herum wegen dem Palmigen Sonntag wegfällt, ansonsten das Gleiche wie gehabt.

Geschafft – wirklich geschafft – schwieriger Kurs, schwül heute und das Kopfsteinpflaster – yäp yäp yäp, Ausreden müssen schon sein.

Die Treter in ihren goldigen Mäntelchen sind immer wieder ein besonderer Anbligg.

Sonntag – Rest vom Tag


links:   Man hat sich ne dobbelte Portion Eis verdient – sowieso heute noch kein Eis verdrüggt - aber jetzt mit der Metro dorthin.
rechts:   Muhahahahaha, die Clowns stehen heute wieder beim Vatikan rum.

Selbst an so einem Mega-Turi-Ziel wie dem Petersplatz findet man einsame und unfotofierte Eggchen (um die Egge herum), wie diesen Brunnen.


Castel Sant`Angelo – Marcus Aurelius Säule – Palazzo Chigi, Sitz des Ministerpräsidenten – Fontana di Trevi bei Nacht – heute Abend Pizza im Sitzen am Tisch aufm Teller im Restaurant.

Montag


Noch einen Tag zum Rom-Durchstöbern – nix tut weh, Haxen funktionieren prima, also dann mal los – an der Piazza Venezia und an der Piazza Navona ist noch alles da und nix gestohlen worden.

Niedliche Brunnen auf unbekannten winzigen Piazzas in den Seitenstraßen.

Drittes Hobby in Rom:  Cafe Latte-Schlürfen – am liebsten in den kleinen Bars an der Theke, mit dem kleinen Extra.

Was sieht man denn da, auf der Uferstraße, gegenüber der Engelsburg?

links:   Ah, die beiden Fahrräder, die wir vor 2 Jahren hier angekettet haben – Mist, wieder den Schlüssel vergessen – niente paura, nell`anno prossimo, die Fahrräder werden sicher noch da sein.
rechts:   Erst mal noch ein letztes Eis bei Pierrot am Piazza Risorgimento – dann kilometerweit entlang dem Tevere flanieren, die Sonne knallt, über 20 Grad - bis zur Tiberinsel, dann reichts.

links:   An der Bocca della Verità (Mund der Wahrheit) – dort wird zugebissen, so heißt es, wenn ein Lügner die Hand reinsteggt – also Vorsicht!
rechts:   Alle Finger noch dran, dann schnell auf den Circus Maximus, wo man prima Runden drehen könnte (aber heute nicht mehr).

links:   Die vorletzte Kurve beim Mara auf dem Weg ins Ziel, ca. km 40.5.
rechts:   Die lange Gerade auf der Via S. Gregorio – beim Mara mit dem großen Schild “Ultimo km” – am Ende der richtige, der antike Konstantinbogen.

Letzter Berg vor dem Mara-Ziel – der Hügel um das Colosseum herum.

Hmmmmm, noch ein letztes Eis vor dem Abflug? – ja, klar!

Die letzten Meter - anstrengend, dieses Rom.











Am Flughafen treffen wir Silke und Carsten Niemann  – die beiden Rostogger Schlabbohren liefen auch den Rom Mara, der Angeber-Ruggsagg beweist`s.

Die Beute


Die Medaille wird jedes Jahr neu gestaltet – die Urkunde: "Il giorno con Roma ai tuoi piedi" = "Der Tag mit Rom zu Deinen Füßen".

Offizielles TieSchört und noch n Funktionschört dazu.

Beutel für dreggige Schuhe und nen niedlichen Ruggsagg.
Wieder ein subba Wochenende in Rom – Rom ist laut, schmutzig, teuer, aber es ist halt Rom.
Grüzi
Schneggi

Frühere Berichte:
Rom Mara 2007
Rom Mara 2006
Powerschnecken-Berichte-Archiv:
Archiv Mai 2007 - 2008
Archiv Februar 2004 - Mai 2007
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