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Mittwoch, 18.06.2008 | von: powerschnegge

Biel – 50. Bieler Lauftage 100 km, 13.-14. Juni 2008 – “Immer noch ein irre Abenteuer”

Nach einem Jahr Aussetzen wieder nach Biel, zum fünften Mal.  Letztes Jahr wurde Schneggi bequatscht, doch anstatt Biel an demselben Wochenende nen Vierundzwanziger zu machen – war nich gut, macht er nicht mehr.  Also jetzt zum Jubiläum wieder mal am Freitag kabudd in Biel ankommen, die ganze Nacht durch die Gegend trabsen und den Vormittag in der Sonne braten und kein Bein mehr heben oder vor das andere bringen können, mehr-als-kabudd sich ins Ziel schläbben, absolut färtisch zuhause ankommen – aber es kommt doch immer anders als befürchtet oder geplant.
Auf jeden Fall lieber gemütlich als hektisch – Donnerstag vom Norden bis Bodensee, Übernachten, Freitag Morgen nach Biel - so läuft das am besten, in aller Ruhe, nullo Hektik und noch weniger Sträss, Biel muß man geniessen (sonst mag man das hier auch nicht).

Freitag vor dem Gehopse


Jawohl, hier sind wir richtig – die Cämper mit ihren Häuschen belegen schon die besten Plätze – die Fahrräder tragen vorne seltsame Bezeichnungen – das Wetter ist heute bombig:  sonnig, aber nicht brutalo heiß, vor allem troggen und kein Regen in Sicht, weder am Himmel noch bei der Wettervorhersage – uff gerade noch den allerletzten Parkplatz in der Dunant-Straße geschnabbt, zwar ewig weit zur Wiese (es gibt nur eine Wiese, die ein Biel-Läufer kennen muß), aber besser als nix (zumal Schneggi lieber noch mal weiter nach vorne hinfahren will – nur zum Guggen- während Beifahrerin vernünftigerweise erst mal den Parkplatz sichern will).

links:   Als Erste wird Heidi Weiss getroffen, wie sie im Auto rumwühlt und wühlt und wühlt – seit Isarlauf 2007 kennt man sich.
rechts:   Jürgen Kuhlmey – im weißen Angebermärzädäs.

links:  Klaus-Dieter Mauritzen – zum ersten Mal hier, wie viele – und wie viele zum letzten Mal – er meint, es ist zu aufwendig für ihn, hierher zu kommen, mehr als 10 Stunden Fahrt – ja das stimmt, Biel ist nicht wie der Mara, zu dem man früh morgens aufsteht, hinfährt, läuft und dann zurüggdaddelt – der Biel-Ausflug sollte doch minimum 3 Tage, besser 4-5 Tage dauern, man kann es dann besser geniessen.
rechts:   Andreas Amann – der Kumpel vom DL07.


Ah, die Berliner Mara-Vagabunden, die seit Mittwoch da sind:  Sigrid Eichner, Felix Kainz und Rainer Schädlich.










Sigrid mit Zelt und Bettdegge, muhahahahaha.

Heiner Schütte und Hartmut Feldmann – den Rest des Nachmittags läuft Heiner auf der Wiese im Kreis und sucht den Macher des TransSuisse, um sein Geld loszuwerden.

Bernhard Sesterheim, Buchautor und Buchverkäufer, wünscht neuerdings die Bilder zu genehmigen, da er befürchtet, dass sein Zinken, äh seine Nase nicht richtig ins Licht kommt bzw. ins falsche Licht.

Ziel und die Zielgerade werden gerade aufgebaut – es ist 13 Uhr.

links:   Jürgen radelt schon mal die Stregge mit seinem Mountänbeik ab.
rechts:   Zeit, das Zelt aufzuschlagen.



links:   Zelt aufgebaut - jetzt 8 Stunden rumhängen.
rechts:   Die Sörviceanlagen sind gut zu finden.



Das Eisstadion und endloser Sörvice.









Die Schwiiezer Armee hilft auch mit – man beachte den Hinweis auf die Qualität der Frauen.

Wie wärs mit nem Ausflug in die Stadt hinein?  per kostenlosem Bustigget und Buslinie 1 direkt vor dem Eisstadion nullo überhaupt kein Problema nicht – nette Häuschen in der Fußgängerzone – da schleicht doch eine türkische Pabbnase herum, es ist Türken-Mike, total tobbfit, platzt vor Fitnäss, war noch nie so fit, Herr Fitmann – den Mann muß man mit ner Tasse Kaffee beruhigen, also Macchiato, Essprässo und gesplittetes Bananaboot für das Trio katastrofale – is wie Urlaub hier, so muß es sein, Laufen als Hobbie, Laufen das Spazz macht.

Zurügg zuhause, äh am Zelt, wie wärs mit etwas Ausruhen, Dösen, Schlafen? – da schleicht ein Tübb mit nem braunem Hemd dreimal ums Zelt und um MM – Schneggi: “Ey, das ist doch ein Heiliger Pauli-Schört, ich hab nen Freund, der ist auch so ein Verrüggter und Fän von Pauli!” – Braunhemd: “Bist Du nicht der Pänner, der im Internätt nix als Blödsinn wenn nicht sogar Schwachsinn verzapft? ich habe MMchen erkannt und schließe daraus, daß Du Schlabbohr das nutzlose Anhängsel bist! sag was!” – Schneggi: “Da bleibt mir die eklige Spugge weg!” – er ist Thomas Schäfer, bekennendes Nachwuchslauftalent und Mainz-und-Pauli-Fän-auch beim-näxten-Abstieg – übrigens der läuft und steht so schräg wie aufm Foto, schön die grüne Wiese, der blaue Himmel mit den weißen Wolken, das braune Hemd.

Zu diesem Partyzelt gehört der Thomas – die Ho-Tschi-Ming-roter-Stern-Trampeltrubbe aus Main – Wolfgang Wolff, der beim IsarRun 2006 dabei war.

Digge Bagge Ralph Dietz – Hartmut mit Helmut Rosieka, der auch Biel-Frischling ist.

links:   Lothar Feicke -  Scheffe des Leibzischer Hunderter – guggt nach, ob die das hier in die Schwiiez auch richtig machen.
rechts:   Jetzt kann man wieder “der blonde Bursche” zu ihm sagen – Niels mit den zerzausten Haaren – Schneggi kam zu Ohren, dass die Schwiezer in der Schwiez das Geschribbse gar nich lustig finden – Mooooment mal, das soll doch gar nicht lustig sein.

Simone Stegmaier, direkt aus Berlin eingeflogen – schiesst gleich mit ihrer Kamera zurügg.

In der Halle, in der Schlange – zwei Jörger: Jörg Ultrajörg König und Yogi Jörg Schranz – die beiden Pabbnasen verfolgen einen aber auch:  Andrä Ruess und Anne Wendler, der Junge muß Häme und Spott ob seines grünen Schörts ertragen (völlig unberechtigt – das ist das subbagesteilte hochmodische extraschigge Pozzblizz-Mara-Finischer-Dingsbums).

links:   Ah, der Herr Augendoktor Hans-Werner Rehers – seit 1 Jahr so unbändig schnell, den kann Schneggi nicht mehr versägen – ob das alles mit rechten Dingen zugeht? kruzidürken!
rechts:   Berliner wieder überall, eine echte Landplage – aber die liebe Grit Seidel ist natürlich da ausgenommen – starke Leistung, in den Top-Ten am näxten Morgen.

Sagassers – Mario mit Jugendsünde (HSV-Logo Tatu) und Doris als Frischling.

Die Essener:  Peter Bigfoot Ludden mit Salatschüssel – Jutta Jöhring – Martin Tasso Schröer wird im Dunkeln auf der Stregge getroffen, hängt Schneggi natürlich brutalst ab, der Ehrgeizling.


links:   Interessante Variante zum in die Büsche pinkeln.
rechts:   Rudi Mahlburg, alter DL-Haudegen – ne Teilstregge reicht heute Nacht.


links:   Noch ein DL-Veteran, heute wimmelt es hier davon – Jürgen Baumann, ein echter Flizzer.
rechts:   Gerd Bracht darf nicht fehlen.

Die Ganoven mit den Ganovensonnenbrillen – Klaus Duwe, immer noch im Lazarätt – Dieter Grabow und Manuela Engelchen aus Brunswigg.

links:   Freund Äbbä (Beat Knechtle) unternimmt wieder eine Großstudie und nervt die Läufer mit Messungen, Blutabnehmen (um Unkraut daruas zu züchten), in die Fettrollen reinpieksen usw.
rechts:   Tatjana, zuletzt in Pozzblizz und am Rennsteig.

links:   Walter Wagner – er arbeitet am Comebägg – im Hintergrund greift sich Conny an den Kopf! warum wohl?
rechts:   Norbert Fasel – der faselt nich lang rum, der flizzt dahin, starke Nummer in der Nacht.
Fressraupe und Speed-Kobold müssen noch im CoOp an der Straßenegge sich Vorräte einkaufen – der Laden macht an diesem Tag wie in jedem Jahr das Geschäft des Jahres – auf was tritt da die digge Fressraupe direkt an der Kasse? – ein gelbes Plastikding! ein Tschämpiontschibb – hmmmm? wo würde der Eumel oder das Eumelchen, die das verloren haben, danach suchen? – bei der Info in der Eissporthalle – also duseliger Knaggfrosch, der Du dies Ding verloren hast:  ruf da mal an, falls Dus nicht schon geholt hast – macht schlabbe 9 Nescherküsse als Finderlohn (die Diggmänner oder noch lieber die Grabower, letztere jibbs im Osten).

links:   Noch mehr vom DL07:  Ramona und Joachim Hauser und Ollie Ruf – die beiden haben denselben Frisör und kriegen Rabadd.
rechts:   Ah, my Män, der FunnyMän, Jürgen Hofmann – man trifft sich alle 3 Jahre in Biel, genial spatial supravital.

links:   Der junge Mann muß natürlich auch durch die Linse auf den Tschibb – Werner Sonntag, bei seinem 33. Biel – souverän gemeistert, gewinnt logger die M80.
rechts:   Frank Reintjes, noch nicht 33 Biels im Kasten, aber beinahe – Frank kümmert sich um 5 der 7 Löcher im menschlichen Körper, er ist ein HNO-Männchen – hat schon zweimal die Schneggenohren durchgepustet, gekonnt, muß man zugeben.

Affenzahn mit Kibbe – Martin Quälix Dinter, der Mann für Schneggis kabudden Körper, und Michael Asphaltmann Richter.

Löffel wird in der Halle beim Europameisterschaft-auf-Großleinwand-Guggen erwischt – will die Hundert mit diesen Schuhen angreifen.

rechts:   Nebenan baut Jürgen Kuhlmey sein Mini-Zwergenzelt auf.
links:   Frank Reintjes schon im Kampfanzug für die Nacht.



links:   Was guggen denn die Herren so doof aus der schmutzigen Wäsche?
rechts:   “Stobb, stehenbleiben! stellt Euch zusammen, dann  brauche ich nur ein Foto!” -  Angelika und Äberhard.

Tom Wolter-Roessler mit neuer Frisur.

links:   Zeit totschlagen, die Straße rauf-und-runter wandern – Freunde und Bekannte blöd anquatschen.
rechts:   Dieter Albrecht – neue Attagge an den DL im September.

Sebastian Schöberl – wir helfen ihm um den Laster herum.

links:   Gerhard Penzel – irgendein Ignorant muß ihn vor Jahren als “ollen Knagger” bezeichnet haben – so ein Blödsinn, der junge Knagger versägt noch manches Schnakenbein – steht 2:1 in Biel zwischen Gerd und Schneggi – “Aber warte, Jungchen,. Dich krieg ich noch mal, pass bloß uff!”
rechts:   Mit Seelenruhe schmaucht dieser Knabe eine nach der anderen – links hat er schon ein kleines Häufchen an Stummeln.

rechts:   Gunter Rothe – Macher des Thüringen Ultras in 3 Wochen – hatte hier vor 3 Jahren die Idee dazu.
links:   Die Schwiezer sagen, daß die Berner die langsamsten seien, in jeglicher Hinsicht.


links:   Florian Reus und Dietmar Beiderbeck – bewährtes Tiem.
rechts:   MM (rot) und die Brummis, Claudia (gelb) und Iris (schwarz) – Biel-Frischlinge, die Brummi-Sisters.

links:   Gabi Weissbrodt, die kiggende Rechtsaußen-Dame vom Rennsteig – heute knabb vor Schneggi im Ziel, aber ganz ganz knäbbli, kruzidürken.
rechts:   Da quatscht uns einer aus der Menge raus schräg an – ja was! es ist Patrick aus Basel, den wir 2007 in Davos vom Scalettapass runtergeworfen haben – toll, dass er jetzt wieder fit ist.

22 Uhr – It`s Showtime

Nachdem der Lautsprecher zum hundertsten Mal von der “Nacht der Nächte” auf deutsch (oder fast-deutsch) und französisch geschwafelt hat, erschreggt er noch die Frischlinge mit “... toll dass Ihr alle gekommen seid, um Euer Schiggsal hier herauszufordern!” – muhahahaha, die Frischlinge kriegen große Augen, die Veteranen grinsen.  Über 3000 Beklobbte sollen die Hundert angreifen, Walter Wagner, der es ja genau wissen muß, schreibt von 3030 – uiiiiii, was für eine Ausfallquote:  in der Ergebnisliste gibbs 2348 Namen, also fast ein Viertel (23%) unterwegs raus – halt doch nich so einfach, diese Biel-Rennerei.

Nutzlos nachts die Landschaft zu fotofieren – wenigsten die Aarberg Holzbrügge – irgendwie ist trotz Rekordbeteiligung und Geburtstag weniger, viel weniger los als sonst, sowohl in Biel als auch hier und woanders sowieso – Leute jammern über die “Kälte”: es hat 9 Grad um 4:30 Uhr, das ist doch ein prima-Klima-in-Lima.

links:   Mitten in der Nacht schreitet da ein Riesenkerl durch die Gegend – kann nur Willem Mütze sein, er isses – nach anfänglichen Monsterschritten tut das Knie jetzt verdammich weh und er macht langsamer – am Sonntag noch nach Fürth zum Mara mit dem Bernhard Nuss-Tiem “You never walk alone”.
rechts:   Sabine Schneider aus dem Westerwald – kurz bevor sie im Dunkeln rechterhand verschwindet und nicht mehr gesehen wird.

Das gleisend hell erleuchtete Mara-Ziel in Oberramsern – daneben die Anfeuerung auf weißem Bettlaken für die Treter, die die Nacht durchmachen.

In Kirchberg, um kurz vor sechs Uhr morgens – mit Löffel noch ein kleines Trinkgelage, er schiggt Schneggi mit freundlichem Gruß los:  “Ich komm gleich nach!”.


links:   Äberhard hat sich wieder rangearbeitet, nachdem er eigentlich schon bei ca. km 45 fatal lethal versägt war – au bagge, jetzt wechselt er auch noch in die Flizzer-Schuhe, dann mal lieber schnell los und nen kleinen Vorsprung rauslaufen.
rechts:   Gemeinheit, sowas hier anzubringen – am Ausgang von Kirchberg.


MM erzählt wie toll es ist, nachts vom Ho-Tschi-Dingsbums-Pfad runterzukommen und man sieht die Lichter der Fahrräder und alle Eumel klatschen – nun zu der Zeit, wenn digge Lahmsogge daherwatschelt, sind schon alle ziemlich verdammich müde und hängen heftig über ihren Fahrrädern, nur einer klatscht.






Ein altes betagtes Schild – man sehnt sich nach den verdammten Schildern, alle 5 kms – nach ner Trinkstation gehen alle nur noch, kein einziger rennt mehr – “Ey, was isn hier los?” – “Wir sind die lustigen Wandervögel, manche wandern, andere angeln!”
Das Foto des Tages – um 7:01 Uhr sitzen Helmut Braun und sein Kumpel Thomas Theuerkorn auf ner Bank entlang der kleinen Mauer (die Finischer wissen welche verdammte ewige Mauer zur Linken gemeint ist) und nehmen eine Schnarch-Auszeit.

links:   Die Sonne kommt raus, hier läufts wieder besser – irgendwie jedes Mal ab hier.
rechts:   Beim 72 km-Stand diesen Berliner, Ralf Beelitz, aufgegabelt – sein erster und letzter Bieler, gar nicht zufrieden, zuviel Straße, färtisch, keine Lust mehr – Busfahrer in Berlin, Kumpel von Ekkie Broy – mit ihm bis Bibern (km 76) gewatschelt, aber dann muß er sich selbst durchbeissen.

links:   Felix aus der französischen Schweiz – sein 38. Bieler – meint, dass sub-10 viel Spaß mache, er habe auch viele knabb über-10, die auch okay seien, aber jetzt sei er alt und gehört nun zur 13-14-Stunden-Bande, komme aber trotzdem, weil es ihm gefalle bis er eben umfalle.
rechts:   Der Hügel nach Bibern, willkommene Gelegenheit zum Gehen.

Schon in der Nacht stürzen sich Kontrollöre auf einen und hauen einem nem Stempel voll auf die Startnummer – hier das zweite Mal bei km 82.

links:   Norbert Rössler nimmts gemütlich, richtig so, er lief Biel schon mehr als ein Dutzend mal, der Junge weiß, was hier los ist und wie man es macht – schön heiß hier entlang der Aare von km 82 bis 89, auch schon fast 12 Stunden unterwegs.
rechts:   Noch ein Geher wird versägt – im Hintergrund das 97-km-Schild, also gehts durch den Restwald aufwärts.

Das zweite Foto des Tages – dieses Schild muß man fotofieren – geniales Foto (Schulterklopf) – es steht so schief und nicht der Fotograf – immer wieder fantastisch, daß die Bieler einem das Rechnen abnehmen und man bei km 99 nicht mehr nachdenken muß, wieweit es noch vielleicht sein könnte.


Die letzten Meter – Fahnen über den Köpfen – die letzten 20 Meter – Olaf and Andrea Schmalfuß Sekunden hinter Schneggi – Jürgen Köllner ruft vor dem Endspurt noch von der Seite als Zuschauer zu, daß es MM gar nicht gut gegangen sei.







links:   Ralf Kingma aus Freiburg – vor ihm, neben ihm, hinter ihm die letzten 18 kms abgerissen, gehen, laufen, wandern, sprinten, traben, daddeln, Blödsinn labern – irgendwie gehts dann doch immer vorwärts.
rechts:   Klaus-Dieter Mauritzen im Ziel – Hund muß wohl zum Schluß dazugestoßen sein, der Schlawiner.

Michel begrüßt die Finischer und überreicht den Mädels Blumen und Küsschen, der Schlawiner.



links:   Egal wie kabudd die Leute sind – auf den letzten Metern:  Brust raus, Kopf hoch, Endspurt im 10er-Schnitt - manche Träne fließt.
rechts:   Auch diese Berliner dürfen ins Ziel – Anne und Andrä – bei km 72 noch am Bordstein mit schlabbigen Ohren, aber dann grandioses souveränes Schlußviertel, bravo.

Was mit MMchen los? – bei km 67 machts knaggs oder auch nicht, auf jeden Fall kann das rechte Bein nicht mehr angehoben werden und die restlichen 33 kms sind Wandertag – muß später bei der Abfahrt per Hände ins Auto gelupft werden – zum Glügg ist Quälix schnell zu finden und die beiden Füsios drüggen hier und drehen da und simpeln fach und kommen zum Ergebnis, dass ein Ilias und ein Psoas und ein Th12 und andere Eumel Mist gebaut haben und Blockade und Regeneration usw.  – dann mitten auf der Wiese vor dem Zelt würgt, schüttelt, kniet voll drauf, verdreht usw. Quälix an MM rum – man hört ab-und-zu ein paar Piepser zwischen Aua-aua-auas – der Tübb, der vor dem Lauf vor seinem Zelt die ganzen Kippen rauchte, meint:  “Isse jetzt alle? ich wäre an der roten Boston-Angeber-Jagge interessiert, könnte meiner Freundin passen!” – “Geht klar, willste auch die Eisiggs Schuhe?” – “Nö, die haben ja Löcher vorne!” – “Tja, ich habe immer gesagt, Nägel der großen Zehen schneiden, aber siehste ja!” – “Ey, sie stöhnt ja wieder! müssen wir ein andermal ins Geschäft kommen!”

Kurz vor Abfahrt dann noch Georg Räddie-for-Alles und Anke getroffen – freche Klabbe, dieser Georg, als er beim Start meint:  “Was stehst Du soweit vorne hier in der Menge?” – “Knaggfrosch, Ihr seid soweit hinten!”.

Die Beute von heute


links:   Das Biel-Hemd – prima Schört, das auch funktioniert, also ein Funktionsschört – dieses Jahr in grasigem Grün.
rechts:   Die Medaille – wer ist der Tübb da drauf? – keine Ahnung:  in der Zeitung steht, dass es Franz Reist, der Gründer und langjährige OK-Scheffe, sei.

links:   Die Urkunde, das Diplom – gewohnt im Kleinformat – subba, wenn man viele Eumel überholt hat, wie man an den Positionen bei km 38, 56 und 76 und 100 sehen kann.
rechts:   Die Startnummer, die gelitten hat – drei Stempel drauf, verschwitzt, zerknittert, vollgesabbert – der Stubbel erinnert an die Startzeit.

Biel, ein Wahnsinnsabenteuer.
Grüzi
Schneggi

Frühere Berichte:
Biel 2006
Biel 2005
Biel 2004
Powerschnecken-Berichte-Archiv:
Archiv Mai 2007 - 2008
Archiv Feb 2004 - Mai 2007
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3 Kommentare

Seite 1 von 1 1

Nr. 1   Stampfer Hartmann schrieb am 18.06.2008 - 17:56 email homepage

Hey Schneggi, bravo fantastico sei di un altro mondo!!!!!!!!!! zwinker

Nr. 2   Ramona schrieb am 19.06.2008 - 07:01 email homepage

Klasse Bericht! Vielen Dank! Big Grins

Nr. 3   Meinulf Krön schrieb am 25.06.2008 - 16:28 email

.....irgendwann muss ich auch wohl mal nach Biel......................

 

bis dahin: das "Foto des Tages" ist für mich das Foto des Jahres ! Rübezahl is simply the greatest !