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Freitag, 27.03.2009 | von: powerschnegge

Roma - 15a Maratona della Città di Roma, 22 Marzo 2009 – “Wie jedes Jahr: zuviel Eis, zuviel Pizza, zuviel rumgelatscht - beim Mara fett, müde und schlaff”


An dieser Stelle auf dieser Welle wurde vor kurzem von den üblichen üblen Übeltätern schon im voraus gemault:  wieder so ein Bericht aus Roma über Eisessen, bäh.  Neid, Neid und nochmals Neid, niedrigster neidvoller Sozialneid von Spastikneidern.  Aber wie schon Old Hotte sagte:  “Neid musst Du Dir verdienen, Mitleid kriegste in den Hintern gesteggt, äh geschenkt!”.  Zur Strafe, muhahahahaha, gleich mal mit nem Eiscrem-Foto am Eingang zu Romas bester Eisdiele (subjektiv), Gelateria Pierrot, angefangen.

links:   Der Reihe nach – nach Ankunft gleich die formellen Formalitäten erledigen, also ins Marathon Dorf, Villaggio di maratona.
rechts:   Ein Vorplatz zum Fotofieren und Träumen.

Bombastischer Kongresspalast, Palazzo dei Congressi mit Riesenbanner und dem offiziellen oberschwulstigen Motto dieses Jahres:  “Start your dreams” (“Starte endlich und träum nich, Dussel” – oder so ähnlich).

Nix los auf der Mara-Messe – überraschend klein und ziemlich langweilig – das einzig Interessante ist der Stand aus Kenia, die Nachwuchsläufer suchen, nee, Turis natürlich, und dafür schon mal tanzen, trommeln, hüpfen und singen.

links:   Beim Weglatschen dann, auf dem roten Tebbich vor dem Palast kommt ein Tübb entgegen – hobbla, den kennt man doch – “Hey, Junge! – reagiert nicht! – nochmals - reagiert wieder nicht - hinterherrennen, anbrüllen, am Arm reißen, zu Boden ringen, den Kopf auf den Boden hämmern, die Gedächtniszellen aus der Lethargie schütteln – es ist Thomas aus Augsburg, der Halb-Italo, getroffen vor dem 2007-Roma-Mara in der Metro auf dem Weg zur Mara-Messe, mit einer Evelien, auch Rennerin – nach viel Mühe erinnert sich der Bursche dann doch noch, eigentlich ein Triathlet, vielleicht liegts daran, die sind ja eine eigene Spezies.
rechts:   Dass man das noch in diesem Jahrhundert erleben darf, halleluja – Mülltrennung nach Plastik, Glas usw. – und das in Italien und auch noch in Roma, kruzidürken - na wenigstens stehen mal die Tonnen dazu bereit, ob sie benützt werden? na ja!

Das wichtigste am Donnerstag erledigt – jetzt noch ne Pizza (oder zwei) und zwei Eis (aber con panna – Sahne, ganz wichtig) – zuvor noch guggen, ob die wichtigsten Dinger noch stehen oder an die Amis verkauft und abtransportiert wurden – okay, wunderbar, das kolossale Dingsbums ist noch am Platz – und der Lieblingskaiser grüßt auch noch (der Julius) - keiner passt hier auf, gell, Julius war kein Kaiser nie nicht, Mensch!

Auch sonst hat sich kaum was verändert – der weiße Klotz von vorne und von hinten – wird wohl noch weißer gemacht (hängt ein Gerüst).

Was zu wünschen übrig lässt, ist das Wetter, vor allem am Freitag – kalte Polarluft und noch kälterer Polarwind machen das Rumgehen, Rumstehen, einfach-draußen-Sein sehr unangenehm – dann lieber in die warmen Museen und schnell von den wichtigsten Häusern nen Schnabbschuß und dann hurtig gurtig in ne Gelateria und/oder Pizzeria und/oder Bar.






links:   Samstag mit etwas Sonne und Wärme, aber eisiger Wind – trotzdem, in Roma muss man mit nem Scuter flizzen – irre neues Ding von Piaggo mit drei Rädern, zwei davon vorne – Du gugeln nach “Piaggio MP3”, tolle Kiste.
rechts:   In der Sonne sehen die Bäume und weißen Ruinen und Säulen undsoweiter viel besser aus.

Der überfüllteste Platz ist am Pantheon – da gefällt`s den Amis, MäcDoof ist auch da – und auf einer Axe zwischen Piazza Navona und Fontana die Trevi.

Schnell in kleine Seitenstraßen mit Sachen zum Entdeggen, selbst beim x-ten Mal in Roma.

Es gab mal vor Jahren ne richtige Staatsgrenze, die auf den Boden gemalt oder eingelassen war, iss weg oder zumindest für alte Schneggi-Augen nicht mehr zu entdeggen – die Kanaldeggel fast nebeneinander sagen`s auch:  SCV für Stato Città del Vaticano (Stadtstaat Vatikan) und SPQR für Senatus Populusque Romanus (Senat und Volk von Rom) – Bligge nach Italien und Vatikan – im einen kann Mutti und im anderen nur Vati, muhahahahahaha.

links:   Zeit, sich ernährungstechnisch für Sonntag, Mara-Tag vorzubereiten – also nach der Pizza und dem Eis noch in ein Schokoladengeschäft rein – Ostern kommt und Ostern heißt in Italien Riesen-Mega-Monster-Schokoladen-Ostereier (Minimum 10 cm und nach oben keine Grenze).
rechts:   Zwar nur Trümmer, aber trotzdem beim Sonnenuntergang zum Träumen einladend.

Beim Teatro di Marcello.

Trebben überall – links zum Vittorio Emanuele rauf und rechts zum Campidoglio rauf.


Nochmals guggen, ob die alles für morgen früh hingekriegt haben – jawohl, Start- und Zielbanner hängt, Straße ist gesperrt, siete bravi!








Roma-Mara


Gut, wenn das Hotel weniger als 1 km vom Colosseum weg ist.

links:   Das wird später der letzte Strumpfbogen sein, von da noch 500 Meter.
rechts:   Viel Trubel, viel Lärm, eben Italien und eben Roma.

Beliebter Umkleideraum – hinter den Lastern für die Ruggsägge.

Ach, der Ultimo Chilometro, der schönste letzte Kilometer im Läuferleben von Hasehumpel Lahmsogge, damals in 2002, lang isses her, die Tränen fließen bei der Erinnerung – nur noch schnöde Riesenlaster für die Abgaben – entweder spielt das Gedächtnis verrüggt oder hatten die Römer früher richtige amerikanische Schulbusse dafür hingestellt, sehr pittoresk, aber niemand kann sich daran erinnern.

links:   Ey, das sind doch Nescher, die man kennt – halt darf man ja nicht schreiben, also liebe Bekannte aus dem fernen Lande – Kerstin und Peter Old Män Genz, sie guggend, er laufend (was er so Laufen nennt), hergetrudelt die ganzen 8000 kms oder so von Hambursch bis Roma mit Cämpermobile – aber jetzt keine Zeit, Ruggsagg abgeben, schon spät dran, schnell zu den Käfigen, Treffpunkt später beim Old Trajan.
rechts:   Hektik, Sträss, die sind hier alle zabbelig und steggen einen richtig an – okay, dann halt mit der Masse im Strom der Helden zum Konstantin-Bogen und von da in die Käfige.

links:   Jeepers, meine Fresse, jetzt sich auf nem Ergodingsbums noch warm radeln - wie sagte Asterix immer:  die spinnen die Römer! – joh, wo er Recht hat, hat er ....
rechts:   Um das Colosseum lungern immer diese als antike römische Soldaten oder Kaiser verkleideten Neuzeit-Römer herum, um sich mit grinsenden Japanern oder überdrehten Amis-Görls (und denen noch an den Hintern grabschen) gegen Obuli ablichten zu lassen – noch nicht herausgefunden, ob das ein Zwangsobulus oder ein freiwilliger Obulus ist – mal beim näxten Mal in Roma das Thema genauestens eruieren konstatieren notieren – aber heute morgen wenig Geschäft für die Herren, stehen eher im Weg rum.

Ab hier kein Zurügg mehr – vier Zonen A, B, C und überraschenderweise D – Zone D:  das sind die letzten Heuler, die lahmsten der Lahmen, genau richtig für Lahmsogge – klar wenn man als Jahresbestzeit ne 5:03 angibt, für Halbmarathon, muhahahahaha – Ingresso ist nicht Inkasso, sondern Eingang und Fitwalking heißt bei uns Nordic Walking, also sind die auch noch in unserem Käfig, aber mehr als 3 davon nicht entdeggt – die haben sich getarnt.

Die ominösen Käfige, kilometerlang.

In der Zone D geht`s hoch her, der Knabe vorne rechts mit Stirnband legt schon mal los - hobbla, hinter Zone D der Letzten-Heuler sind ja noch andere Knaggfrösche – was sind denn das für Treter? – eigentlich tiefer und lahmer geht`s doch nicht – jemand meint, vielleicht die Halbmara-Treter – okay, die beachten wir nicht, die gehören nicht zu uns, wir sind was besseres *bäh-Zunge-raustregg*.

links:   Diese Köter müssen sich auch noch im Luser-Blogg tummeln.
rechts:   Dieser Christoph macht den Fehler und dehnt und strätscht sich neben Lahmsogge und kriegt zur Strafe, äh Belohnung dann eine 10-minütige Elosche über den Roma-Mara zu hören - erträgt er geduldig, braver Kerl.

Bei den letzten Heulern im letzten Blogg auch dieser Homo comicus, tolle Brüste und Riesenhammer, erigier- und dirigierbar – kommt er damit bis ins Ziel? – kommt er tatsächlich, Kopf und Hammer hoch erhoben – jeder Treter kann beim Passieren von 6 Punkten inklusive Zieleinlauf bzw. ins-Ziel-Stolpern per Video angeguggt werden – und dieser härmafrodistische Junge, ein Italo übrigens, ist mit seinen übbigen Säxxorganen voll dabei, bravo bravissmo subbabravo.

links:   Diese süsse blonde a bisserl kleine Mieze hat zwei 5:00-Luftballons – dobbelter Grund dranzubleiben.
rechts:   Auf der Trebbe zum Rathaus hoch (Campidoglio) stehen nur diese vier traurigen, etwas verfrorenen Gestalten – in früheren Jahren fetzte hier immer ne uniformierte Bänd Hümne über Hümne, z.B “Va pensiero, sull`ali dorate” (“los jetzt Ihr Pänner, auf goldenen Flügeln”) – tja, Wirtschaftskrise, Finanzkrise, überall muß gespart werden.

Die 5-Uhr-Mieze ist viel zu langsam, tübbisch Frau (*schnell dugg wech*), kann mit Zahlen, also Schnitt = Tage-pro-Kilogramm, nicht richtig umgehen – später saust se wie ne Furie dahin, vermutlich um die auf`s Handgelenk geklebten Zwischenzeiten zu halten – also süsse Mieze zu langsam, dann eben am Soldaten und Indianer dranbleiben – Soldat bringt sein Gerümpel bis ins Ziel, wie im Video sichtbar, allerdings seltsame Hose und noch seltsamere Latschen, für nen antiken Römer, sollte sich bei den Tübben, die um`s Kolosseum für die Turi-Fotos rumlungern, ne Tunika und Caligae (Soldatenstiefel) ausleihen - Indianer hat nen Babystroller und ne Alte, äh Squaw dabei, letztere hängt er ab, das Baby wirft er in den Tiber, ne macht er nicht – zum Glügg gibbs alte Powerschnecken-Berichte, da ist derselbe Soldat zu sehen, der muß jedes Jahr da laufen.

links:   Zum Theater des Marcellus runter wird`s eng, ca. km 1, stehen, gehen, hinten isses aber gemütlich.
rechts:   Römischer Soldat mit Armbanduhr und Indianer mit Sonnenbrille, stilecht bis ins Detail, alle Achtung, Räspäkt.

links:   Es staut sich schon wieder, weil`s hoch geht und man geht und geht – links der Schinken des Palatin, rechts der maximale Zirkus, km 2.
rechts:   Da steht`s druff, wo wir sind, also Circo Massimo  – es windet so stark, dass 8 Männer die aufgeblasene Wurst, äh den modernen Schrumpfbogen festhalten müssen, einfach massiver Zirkus.

links:   Sieht aus wie eine und soll eine sein:  ne Püramide – früher, bevor die alles-fotofierende-Laufjournallie unterwegs war, am Ende des Roma-Mara, jetzt eben am Anfang – Himmel ist bombig, schöne Farbe, nix nachgefärbt oder so, alles echt.
rechts:   Ach, die Ankündigungen für die Autofahrer “Maratona Roma 22 Marzo da 8 h Chiusure Zona Centrale Città” – in etwa: “ey, Ihr Pänner, wir wollen keinen von Euch dauerhuppenden, stinkenden, für jede 10 Meter mit Vollgas daherbretternden Knaggfrösche am 22. März ab 8 Uhr im Zentrum sehen, avete capito?”  - der Italiener an sich und der Römer im besonderen hat wenig dafür übrig, dass man eine Straße oder gar mehrere für sein geliebtes Auto sperrt -  eigentlich geht`s dieses Jahr janz jut, außer an den vatikanischen Museen, km 17, da gibts massives Gestaue, brutales Gehupe und endloses Krakele aus den Autos raus, inklusive der Handbewegungen (halbseitig gesperrte Vierspur-Straße). 

Der Tiber wird viermal überquert, hier die ersten beiden Male, kms 7 und 10 – an den Bäumen und Büschen hängt der Müll, hauptsächlich Plastik, vom letzten Hochwasser.

links:   Alle 5 kms ne Verpflegungsstation mit wenig zu bieten:  Wasser, Gätoräde (oransche oder blau), manchmal Äpfel- oder Oranschenschnitze – zwischen den Ristoros und jeweils auch alle 5 kms jibbs Schwämme, nasse – also alle 2,5 kms gibts nen Grund anzuhalten und dann entweder stehenbleiben oder langsam weitertrabsen und dabei entweder futtern, trinken oder sich abwischen.
rechts:   Der Turm der Santa Maria in Cosmedin (die heilige Maria im Kosmetiksalon), wo unten drin der Brunnen ist, der den untreuen Frauen die Hände beim Reinsteggen abbeisst, Bocca della verità – Männern passiert nix, logo, die sind ja auch nie nicht untreu.

links:   Hier gerade ne Schwammstation -  entlang des Tibers, Lungotevere – die roten Ballons sind die 4:45-Dösel – km 12,5.
rechts:   Massiver Klotz, km 15, gleich geht`s über den Tiber – schöne Passasche unter den Platanen (?), breite Straße, leicht abschüssig, gemütlich.

links:   Das Foto muß sein, Entschuldigung – ne Entschuldigung, die man verbal so dehnt oder dabei mit den Augen rollt, ist keine Entschuldigung, gell – also Entschuuuuuuuuldigung *Augen-roll*.
rechts:   Halbmara-Strumpfbogen, müsste so zwischen km 20 und 25 sein.

links:   Eingang zum olümpischen Dingsbums, das war wohl 1960 – boah, Armin Hary, 100 Meter in 10,0 Sekunden, handgestobbt, Goldmedaille, unvergeßlich.
rechts:   Ein schönes Wortspiel – schon klar, niemand nix das capisce!

links:   Ja die Schwämme – jetzt in ganz Rom verteilt – in einem Jahr gabs hellblaue Schwämme, die waren eindeutig besser attraktiver eleganter scharmanter.
rechts:   Jeder km wird mit so nem Segel angezeigt – schon von weitem für den Restmeter-pro-km-Endspurt zu sehen – für die vielen Amis werden sogar die 5-Miles so markiert – wer Geld bringt, wird bevorzugt bedient.

Man muß es klar sagen:  die kms von 17 bis 32 sind nicht sehr priggelnd – aber dann wieder Schlag auf Schlag – Piazza Navona bei km 34 – der Popel-Platz bei km 37 – dazwischen mitten in der Stadt rumgurken, endlose Massen an Turis.

links:   Kein einziger Spanier auf der spanischen Trebbe.
rechts:   Trevi-Brunnen belagert umlagert erdrüggend - nix wie weg hier.

links:   Schon zum dritten und letzten Mal an der Piazza Venezia – MäcDoof übernimmt das Kommando.
rechts:   Der Letzte Kilo, pfuuuuh, harte Nummer heute gewesen – nur noch den Bligg auf dem Konstantin seinem Bogen in der Ferne und Schluß dann – halt, noch um`s Colosseum herum, auch noch hügelaufwärts, egal.

links:   Da brüllt einer von links oben von nem Wiesenhügel runter:  “Hey, Braunschweig!” – kruzidürken, mitten im Endspurt, den Hügel hoch, auf`m letzten Kilo und letzten Loch - okay, anhalten, Birne hoch, aufrichten (es wird berichtet, dass Lahmsogge zum Schluß immer total in sich zusammengesunken, Kopf knäbbli über den Knien waggelnd dahinschlurft), rüberguggen – “Wer bist Du denn?” – Tübb nimmt Sonnenbrille ab: “Setz Deine Brille richtig auf, Schneggi!” –  “Sag, wer biste, Oberpänner?” – “Erkennste mich nicht?” - “Nu sag schon, ich verpass hier ne grandiose granatenmäßige Bestzeit!” – “Selzer!” – ja klar, der Stefan – nicht erkannt, aber die Hitze, die Entbehrung, die Strapazen, das Koma erklären alles.
rechts:   Das Ziel, ufffffff – jetzt schnell die Ausreden Erklärungen Argumente für die Spitzenzeit sammeln sortieren nummerieren kartieren – jedes Jahr gabs literweise Milch nach dem Ziel, jetzt nur noch nen Plastikbeutel mit zwei alten Äpfeln, ne Flasche nasses Wasser, klebriges Gätoräde (das oranschene), was ist das für ein Sauladen geworden, Mann Mann Mann? keine Milch, wo gibt`s denn sowas!

Jetzt sich durch die Berge an Goldfolien mit den kapudden Tübben drin wühlen und seinen Laster finden.

links:   Der Treffpunkt, der alte Trajan mit seinem ausgestreggten Mittelfinger – Old Män Peter ist auch völlig fertisch – die Hitze, der kalte Wind, das Kopfsteinpflaster, die überlangen Kilometers, die vielen Kilometers, die vielen Berge, zuviele Brüggen, zuviel Pizza, zuviel Eis, zu lange und zuviel Sightseeing, zu digg, zu fätt, zu alt, kein Talent, boah, subbaListe, wer soll da schneller laufen? völlig unmöglich! unter solchen Bedingungen wurden hier wahrlich Tobbleistungen abgeliefert, aber ganz klar, unbedingt zweifelsohne – ach ja,  Achilles ganz vergessen, Achilles war auch dabei, aber natürlich nur mit Vorsicht - Kritisieren Maulen Mäggern darf nur, wer`s besser kann, alte mongolische Weisheit.
rechts:   Mit Duschen is nix – keine Duschen auf dem Forum Romanum und woanders auch nicht – Hotel ist boggig und beharrt auf dem “12-Uhr-verdammich-alle-raus-hier!” – also mit der Flasche nasses Wasser duschen und, aha-kluger-Mann-denkt-mit, mit mitgebrachtem Handtuch troggenrubbeln – in der Sonne zwischen den Lastern und im Goldfolienmüll ist es gemütlich.

Foto 6979/6984:   Keine Zeit für in-die-Sonne-Liegen - Pizza, Eis und Flugzeug warten ungeduldig – näxtes Mal wie immer lieber Montag und am besten Dienstag auch noch bleiben.

Die Beute


Wieder ne subba Medaille für die Kanallie – für die Lateiner: das ist der alte Marco auf seinem Gaul Aurelius, so ähnlich als Statue aufm Rathausplatz beim Capitol jawohl.

Selbst auszudruggendes Diplom – massiver Sagg für den Rugg.

Noch`n Tie-Schört.

links:   Das Logo von diesem Jahr.
rechts:   Der Beweis – sechsmal ins Ziel gekommen:  einmal klasse, einmal okay, einmal solala, dreimal mit gehängtem Gewürge – die alten Medaillen werden dunkler, die Zeit vergeht im Sauseschritt und nimmt die Liebe mit.

Letzter Satz im 2008-Roma-Mara-Geschribbse:  “Wieder ein subba Wochenende in Rom – Rom ist laut, schmutzig, teuer, aber es ist halt Rom” – stimmt immer noch, nur noch teurer, aber genauso laut und dreggig.  Man kommt wieder, naja vielleicht möglicherweise wahrscheinlich ganz sicher todsicher kommewaswolle.

Grüzi
Hasehumpel Lahmsogge

Frühere Berichte:
Roma Mara 2008
Roma Mara 2007
Roma Mara 2006
Powerschnecken-Berichte-Archiv:
Archiv Mai 2007 - 2009
Archiv Februar 2004 - Mai 2007
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4 Kommentare

Seite 1 von 1 1

Nr. 1   Löffel schrieb am 27.03.2009 - 22:54 email homepage

Nicht immer, wenn Löffel dransteht, wird auch rumgemeggert. Steggt viel Arbeit drin im Bericht, haste gut gemacht, alte Lahmsogge. Aber wo kommt plötzlich nur "Hasehumpel" her? Hat dir jemand die Ohren langgezogen? Und wo war Hartmann?

Nr. 2   Werner schrieb am 27.03.2009 - 23:41 email

Ich finde den Bericht auch klasse und mein Neid wird Dir auch ewig hinterherschleichen... Mr. Green Mr. Green Mr. Green

Man gut, das für die letzten 3 km der "Stefan" herhalten kann!!! Cool Cool Cool

Danke für einen kurzweiligen und interessanten Bericht von einem Mara, den ich auch irgendwann mal laufen möchte Big Grins

Gruß Werner B.

Nr. 3   von Palombini schrieb am 28.03.2009 - 19:00 email

Hallo Schneggi alias Lahmsogge,

 

irgendwie habe ich auf unserer Homepage noch nie nach rechts gebliggt, aber seit gestern abend bin ich süchtig nach Deinen Geschichten. Las mich gleich von vorne nach hinten fest und bin jetzt beim Elbtunnel.

Hat das Lesen einen Spaß gemacht!

Das Wortspiel mit amore l´aurea habe ich ,glaube ich, verstanden.

Gruß von Deinem Neufan.

Nr. 4   Stampfer Hartmann schrieb am 29.03.2009 - 11:31 email homepage

hallo Schneggi, wie du zu sagen pflegst da gibts nix zu meggern, dich werden wir als Stadtchronist in Rom behalten. Zur Frage von Löffel nein hab niemand die Ohren lang gezogen oder wohl eher den Hasen beim Königsforst! ab und zu eine geraucht mit Affenzahn im Wald , sollte man ja nicht !!!! hab dann im Wald nach Holz Ausschau gehalten aus dem man event. Medaillen schnitzen könnte, da hast du es gut mit deinen sechs schweren Trophäen.